Poolbar aus Teakholz, Serie 69

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Art.Nr.: 1082400
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Poolbar aus Teakholz, Serie 69
Poolbar aus Teakholz, Serie 69
Poolbar aus Teakholz, Serie 69
Hochwertiger Poolbar aus Teakholz. Die Bar lässt sich auf beiden Seiten aufklappen und vergrößern. Ideal für den Hobby-Barkeeper.
Diese Teak-Poolbar ist enorm robust. Man kann sich sorgenlos darauf lehnen und gemütlich sein Getränk genießen. Abstellfächer im inneren bieten genügend Platz für die verschiedensten Sorten von Getränken, zum Mischen unterschiedlichster Cocktails.

Länge: 130-250 cm
Breite: 80 cm
Höhe: 100 cm

Wichtige Informationen zu Teakholz
bzw. Teakholzmöbel

 

Bei zahlreichen Verbrauchern herrscht ein großer Informationsbedarf in Bezug auf die Herkunft von Teakholz und seine für Mensch und Umwelt unbedenkliche Verarbeitung.

Die nachfolgenden detaillierten Auskünfte sollen sowohl Sie umfassend über die Kulturpflanze Teak, ihre Verbreitung und soziokulturelle Bedeutung und über unsere ökologischen Ansprüche an die Rohstofflieferanten informieren.

Mit der Darstellung der Sachverhalte möchten wir dazu beitragen, alle wichtigen Informationen über Teak und die Plantagenwirtschaft zu bündeln, um Ihnen zu verdeutlichen, dass Sie Gartenmöbel aus Teakholz bedenkenlos kaufen können.

Wo wächst Teakholz?

Teak (Tectona Grandis) ist ein hochwertiges, höchst widerstandsfähiges Holz und wächst ausschließlich in den tropischen Regionen der Erde, insofern ist Teakholz ein Tropenholz.

Teak wächst jedoch nicht in Regenwäldern. Die natürlichen Vorkommen, die es heute in Burma, Vietnam und Thailand gibt, befinden sich in lichteren Mischwäldern, vorwiegend in mittleren Höhenlagen. Die Herstellung, der Verkauf und die Verwendung von Möbeln aus Teakholz übt daher auf den Bestand und den Schutz der Regenwälder keinen Einfluss aus.

Wo stammen die Rohstoffe her?

Die Teakholzmöbel stammen überwiegend aus Indonesien. Natürliche Teakholzvorkommen hat es in Indonesien nie gegeben. Teak wird dort seit über 150 Jahren auf Plantagen angepflanzt. Der überwiegende Anteil der Plantagen befindet sich auf der Insel Java, und wurde seinerzeit von der damaligen Kolonialmacht Holland angelegt.

Nach welchen ökologischen Grundsätzen erfolgt die Forstwirtschaft mit Teakholz?

Die indonesischen Plantagen mit einer Gesamtgröße von mehr als 1.000.000 Hektar werden seit Jahrzehnten kultiviert. Neue Flächen werden nicht durch das Abholzen von Regenwäldern erschlossen, sondern durch Wiederaufforsten von abgeernteten Plantagen.

Der Teakholzbaum verliert einmal im Jahr sein komplettes Laub. Dies fördert die Humusbildung in den Plantagen und begünstigt das Wachstum von Unterholz. Ansässigen Farmern und Reisbauern wird Gelegenheit gegeben, Reis und Gemüse unter den Bäumen anzupflanzen. Das eingeschlagene Teakholz wird von der staatlichen Behörde Perum Perhutani den Käufern zugeteilt. Es werden nur Bäume mit einem Mindeststammumfang geschlagen; es sei denn, die Plantagen werden ausgelichtet, um den verbleibenden Bäumen ein besseres Wachstum zu ermöglichen. Der Export von Rohholz in Form von Stämmen oder Brettern ist untersagt. Teakholz wird nur in verarbeiteter Form exportiert. Dadurch findet die eigentliche wirtschaftliche Wertschöpfung im Ursprungsland statt.

Die Aufzucht der Jungbäume, die Pflege der Plantagen, das Fällen der Bäume und die Verarbeitung des Holzes gibt vielen tausend Familien Arbeit und sichert ihre Existenz auf der Basis einer in hohem Maße eigenverantwortlichen und langfristig sicheren Beschäftigung.

Das staatliche Unternehmen Perum Perhutani ist sehr bemüht, den lokalen Rohholzmarkt unter strenger Kontrolle zu halten. In Zusammenarbeit mit den Behörden wird rigoros gegen Firmen vorgegangen, die nicht legal geschlagenes Holz verarbeiten. Dieses Holz wird beschlagnahmt, die Betriebe zu hohen Strafen verurteilt, in Einzelfällen sogar geschlossen.

Wie wird eine ökologische nachhaltige Teak-Forstwirtschaft gefördert?

Teakplantagen können nach den Richtlinien des FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziert werden. Ursprünglich wurde das FSC-Zertifikat zum Schutz der Primärwälder entwickelt und soll die umweltgerechte Bewirtschaftung dieser Wälder in Abhängigkeit von der dort vorkommenden Fauna und Flora verbindlich regeln. Die Nutzung dieser Wälder und ihre Bedeutung als Lebensraum und Nahrungsreservoir für die in den Wäldern lebenden Völker ist dabei von entscheidender Bedeutung und Wichtigkeit für eine Zertifizierung.

Naturgemäß treffen diese Merkmale und Gesichtspunkte für Plantagen nur sehr begrenzt zu, insofern kann das FSC-Zertifikat hier lediglich eine untergeordnete Rolle spielen. Bedeutsamer ist vielmehr, dass die Plantagen vernünftig und mit langfristiger Perspektive bewirtschaftet werden, der Holzeinschlag im Einklang mit der Wiederaufforstung steht und auf Pestizide und Insektizide größtenteils verzichtet wird. Das ist jedoch in Indonesien weitestgehend der Fall. Indonesien hat eine jahrhundertealte Agrokultur; fast jeder Quadratmeter erschlossenen Landes wird auf zum Teil kunstvoll angelegten Terassen mit Reis bepflanzt, andere Flächen dienen dem Gemüseanbau oder werden als Plantagen für Bäume unterschiedlichster Arten genutzt.

Grundsätzlich wird durch die Plantagen - gleich welcher Art - ein erheblicher Bewirtschaftungsdruck von den Urwäldern genommen, insofern unterstützt und fördert diese Art der Plantagenwirtschaft unmittelbar den Erhalt der Wälder.

Die für Indonesien beim FSC akkreditierte Zertifizierungsorganisation "Smart Wood" hat bereits vor mehr als 10 Jahren der indonesischen Plantagenwirtschaft eine weitestgehende, ökologische Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt.

 

 

 

 

 


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