Anwendung
Gegen Ratten
Ratten sind in ihren Fressgewohnheiten konservativ. Es ist wichtig, sie von ihrer gewohnten Nahrungsquelle wegzulocken, die üblicherweise an geschützten, dunklen Plätzen liegt, indem man dort Klerat Haferflocken-Köder auslegt. Es genügt, etwa alle 10m eine Köderstelle einzurichten. Bei schwachem bis mittlerem Befall empfiehlt sich eine Aufwandmenge von 50-100 g pro Köderstelle. Eine gute Verteilung ist wichtig, weil sonst einzelne Ratten die Köder gegenüber anderen verteidigen und diese am Fressen hindern. In Gebäuden mit hohem Befallsdruck, besonders bei schwer bekämpfbaren Rattenstämmen, oder wo das Angebot an anderer Nahrung groß ist, hat es sich bewährt, den Abstand der Köderstellen auf 5 m zu verkürzen. Als Alternative kann auch die Aufwandmenge auf bis zu 200-250 g pro Köderstelle erhöht werden. Die Verfügbarkeit von Nahrungs- und Futtermitteln, insbesondere Vitamin K1-haltigem Futter, sollte während der Bekämpfungsaktion erschwert werden. Es kann ansonsten zu Minderwirkungen kommen, da Vitamin K1 als Antidot wirkt.
Gegen Mäuse
Mäuse sind verstreut lebende Fresser, die neuartige Nahrung zunächst einmal untersuchen. Sie streifen weit weniger umher als Ratten; es empfiehlt sich daher, Köderstellen mit einer Aufwandmenge von 20-50 g pro Köderstelle im Abstand von nur 2 m einzurichten.
Nachlegen von Ködern
Die Köderstellen im Abstand von vier bis sieben Tagen kontrollieren. Der Köder wird nachgelegt, bis keine weitere Aufnahme zu beobachten ist. Damit der Haferflocken-Köder für Kinder und Haustiere unzugänglich ist, sollte er in einer Köderbox (Klerat Rattenköder-Depot) oder mit einem Brett, Ziegel oder ähnlichem sicher überdeckt ausgelegt werden. Mäuse und Ratten sollten unter der Abdeckung bequem laufen können.